Michael-Ende-Schule Raubling

Schulleben MS

Auch heuer wieder ein Drechselkurs in den siebten Klassen

Verfasst von Kevin Becker, Klassenleitung 7a:

„Für die 7. Klassen der MES Raubling fand am 07.11.2019 ein Drechselkurs statt.

Der Kursleiter, Herr Spreng, erklärte am Anfang die verschiedenen Hölzer mit denen man drechseln kann.

Nach einer kurzen Einweisung zum Thema Arbeitsschutz, durften wir Schüler an die Maschinen. Dort bekamen wir eine Schürze und eine Schutzbrille, um Verletzungen zu vermeiden.

Nach Einweisung an der Drechselbank durften wir Teststücke verarbeiten, um dann Salz- und Pfefferstreuer und Kerzenständer zu drechseln.

Für uns Schüler war es ein spannender, lehrreicher Vormittag. Es hat allen Spaß gemacht.“

(Verena B., 7a)

„In der Schule machten wir einen interessanten Drechselkurs. Anfangs holten wir das Material und die Maschinen zum Drechseln. Dann haben wir die Drechselmaschinen mit dem Kabel verbunden und angeschlossen. Daraufhin bekamen wir Anweisungen, wie wir am besten drechseln. Wir konnten am Anfang ein beliebiges Muster in das zylinderförmige Holz reindrechseln. Danach haben wir einen Salz- und Pfefferstreuer gemacht. Zuletzt drechselten wir einen Kerzenständer mit einem beliebigen Muster. Dann waren wir auch wieder fertig, trennten die Kabel von den Maschinen und trugen alles wieder zurück ins Auto.“

(Samuel K., 7bM)

„[…] Drechseln geht so: Man spannt ein Holz in die Drechselmaschine ein und dann nimmt man so etwas wie ein Schraubenzieher und hält es an das drehende Holz um eine Figur daraus zu machen. Ich empfehle es jedem weiter […].“

(Anian W., 7a)

„[…] Ich war beeindruckt, als ich die Drechselmaschine angemacht und das Werkzeug an das Holz gehalten habe, wie schnell das Holzstück kleiner wurde. […] wenn man dann etwas Kompliziertes und Schönes zu drechseln versucht, merkt man erst wie schwierig das ist und wie viel Kreativität man dafür braucht.“

(Leo H., 7bM)

„Mir hat der Drechselkurs sehr gefallen mit meinen Freunden […] miteinander vergleichen. Das war eine tolle Erfahrung, die man nicht immer machen kann […] eventuell würde ich das nochmal machen. […]“

(Oliver P., 7a)

„[…] Wir wollten in die Welt des Schreiners hineinversetzt werden. […] der Raum war voll mit Staub und mit Holzspänen. […]“

(Anes S., 7a)

„[…] da konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen, […] es ist uns allen leicht gefallen, weil man keine Kraft aufwenden muss und wir gute Werkzeuge hatten. […]“

(Felix K., 7a)

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„Musik für Schüler“ – das Finale

Die Konzertreihe „Musik für Schüler“ ging für die 5. und 6. Klassen der Michael-Ende-Schule Raubling und für die Hohenau-Schule Neubeuern in die dritte Runde.

Die im Rahmen des Stiftungsprojekts „Musizieren statt Konsumieren“ veranstalteten Konzerte sollen Mittelschüler motivieren selbst ein Instrument zu erlernen.

Somit zeigten die drei Künstler höchstes Niveau und Variantenreichtum in der Darbietung ihrer Stücke: Johann Erkes, der zudem mit interessanten Geschichten und fachlichen Informationen durchs Programm führte, zeigte seine Künste auf der Bratsche. Zusammen mit Anton Roters spielte er die Passacaglia – eine interessante Komposition von Händel und Halvorsen. Am Klavier beeindruckte Benjamin Brinner: Die Schüler/-innen hörten interessiert dem Klavierstück „Für Elise“ von L.v. Beethoven zu. Anton Roters zeigte mit seiner Violine virtuos das Stück Capriccio Nr.5 von Paganini. Erkes erinnerte dazu an Paganinis Erfolge, der wie ein Popstar durch Europa reiste. Zum Abschluss gab es eine musikalische Überraschung für die jungen Gäste: „Klassik meets Rap“, indem alle drei Musikkünstler den 1. Satz von J.S. Bachs Cembalo-Doppelkonzert spielten und dazwischen Anton Roters sehr beeindruckend Raps vortrug. Mit einem begeisterten Applaus verabschiedeten die Schülerinnen und Schüler die Musiker.

Nun hoffen alle Künstler und Organisatoren des Musikprojekts auf eine rege Teilnahme am Musikunterricht der Stiftung, J. Erkes ermutigte die Jugendlichen sich zum Musikunterricht anzumelden, zumal sicher viele dabei sind, die musikalisches Talent haben.

(Text: M. Biersack)

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Mit klassischem Gesang die Schüler begeistert

Lag beim ersten Konzert des gemeinsamen Musikprojekts der Hohenau-Schule Neubeuern und der Michael-Ende-Schule der Fokus noch auf den Instrumenten, dominierte im zweiten Konzert die menschliche Stimme das Geschehen: Thomas Schütz bezauberte mit seinem warmen, vollen Bariton, mit viel Esprit und seinem Charme die Schülerinnen und Schüler und schaffte es so, „trotz“ klassischen Werken viele gespannte Zuhörerinnen und Zuhörer zu haben. Auch der an der Raublinger Schule neu formierte Unterstufenchor unter der Leitung von Nektaria Paletsou war bereits mit einem Stück zu hören und wurde mit viel Beifall bedacht. Dazwischen zeigte Benjamin Brinner am Konzertflügel, welche Virtusoität und technische Reife von einem Pianisten verlangt werden. Der absolute Höhepunkt des Konzerts war sicherlich der Auszug aus Mozarts Oper „Cosi fan tutte“, bei dem auch Schüler spontan als Mitwirkende einbezogen wurden und dadurch die Handlung der Oper auf eindrucksvolle Art und Weise vermittelt wurde.

Mehr zum Projekt "Musik für Schüler" an den beiden Schulen erfahren Sie hier

» Link zur Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation

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„Musik für Schüler“ geht in die nächste Runde

AG Chor und Auftaktkonzert des gemeinsamen Musikprojekts

Von Profimusikern in der Schule gespielte kostenlose Klassikkonzerte, kostenloser Instrumentalunterricht und tolle gemeinsame Aufführungen: „Musik für Schüler“ heißt das Stiftungsprojekt, das auf Initiative des Stifters Erich Fischer schon zahlreiche Mittelschüler im Freistaat zum Musizieren gebracht hat. Inzwischen wurden in ausgewählten Schulstandorten in Bayern so genannte „Musikzentren“ etabliert, in denen interessierte Jugendliche noch nachhaltiger musikalisch gefördert werden. Auch die Hohenau-Schule Neubeuern und die Michael-Ende-Schule Raubling bilden zusammen eines dieser 13 bayerischen Musikzentren.

Das Projekt startet jedes Schuljahr aufs Neue mit drei klassischen Konzerten, bei denen die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen beider Schulen zusammen einen Eindruck in die Vielfalt und Spannbreite der klassischen Musik und vor allem der eingesetzten Instrumente bekommen. Das erste Konzert fand in der Aula der Michael-Ende-Schule statt und wurde von den hundertfünfzig anwesenden Schülerinnen und Schülern mit großer Begeisterung aufgenommen. Instrumentalisten waren dieses Mal Johannes Erkes (Viola) als musikalischer Leiter des Projekts, Benjamin Brinner am Klavier und Christophe Gördes auf der Klarinette. Besonders dessen temporeiche Variationen des bekannten Volksliedes „Mein Hut, der hat drei Ecken“ („Carnevale“ von A. Giamieri) kamen bei den Schülern ausgezeichnet an.

Außerdem wurde auch heuer wieder eine Arbeitsgemeinschaft Chor an der Michael-Ende-Schule eingerichtet, die ebenfalls von der Stiftung gefördert wird und unter der Leitung der Musikpädagogin und Sängerin Nektaria Palletsou steht.

Mehr zum Musikprojekt erfahren Sie hier.

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Tolle Graffitis hergestellt

OGTS Projekt: Kreativ Lab – Graffiti

Auch dieses Schuljahr hatten wir wieder den Künstler Martin Oster bei uns an der Schule zu Gast. Mit sechs interessierten SchülerInnen aus dem Offenen Ganztag verbrachte er mit ihnen drei Tage zum Thema Graffiti. Zur Einführung beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Geschichte des Graffitis und gingen dann dazu über, gemeinsam Ideen zu eigenen Bildmotiven zu entwickeln. Anschließend wurden eigene großformatige Leinwände gebaut, auf die mit Hilfe eines Projektors die Skizzen übertragen wurden um diese dann mit Spraydosen bunt zu bearbeiten. Heraus kamen sehr unterschiedliche Bilder – alle einzigartig, schön und mit geschmackvoll zusammengestellten leuchtenden Farben angefertigt – richtige Kunstwerke!

Ziele des Projekts waren neben dem Spaß, den die Jugendlichen dabei hatten, das kreative Experimentieren mit verschiedenen Arbeitsmaterialien und auch das Hineinschnuppern in verschiedene Berufe, wie Maler, Zimmerer und Polsterer. Die teilnehmenden SchülerInnen waren sichtlich stolz auf das Ergebnis und durften ihre Kunstwerke anschließend nach Hause nehmen.

Im Frühling 2020 wird dann Martin Oster mit der jetzt schon geübten Gruppe eine Wand der Fahrradhalle mit einem Spraymotiv gestalten.

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