Michael-Ende-Schule Raubling

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Unter diesem Motto präsentierten am 12.12.2017 sechs junge Puppentheater-begeisterte Grundschulkinder ihr eigenes Stabfigurenstück an der Michael-Ende-Schule. Es erzählt „Vom Engel, der im Winter Urlaub machen wollte“ und wurde im Rahmen eines Puppentheaterworkshops der theakrino Traumfabrik entwickelt. Seit Anfang Oktober trafen sich die jungen KünstlerInnen in ihrer Freizeit wöchentlich im Bürgertreff der Sozialen Stadt Raubling, die diese Workshopreihe angeboten hat. Dort haben sie unter fachkundiger Anleitung von Inklusionsfachkraft Anke Heininger und Puppentheaterbesitzer Joachim Gößler mit viel Fantasie, Kreativität und Ausdauer Stabfiguren gebastelt, Geschichten erdacht, Bühnenbilder und Kulissen gestaltet, Rollentexte einstudiert und natürlich hochkonzentrierte Theaterproben abgehalten.

Das begeisterte Publikum aus den Jahrgangsstufen 1 bis 4 belohnte die kreative Arbeit der aufführenden Kinder mit anhaltendem Applaus nach beiden Aufführungen. Die interessierten Fragen in den anschließenden Fragerunden machten deutlich wie sehr es den jungen Puppenspielern gelungen war, ihr Publikum mit ihrer kreativen Inszenierung zu fesseln.

Da die jungen Workshopteilnehmer verschiedene Grundschulen im Inntal besuchen, wurde im Laufe des Projektes der Wunsch immer lauter, das Theaterstück nicht nur einmalig im Bürgertreff sondern unbedingt auch vor den Mitschülern der eigenen Schulen vorspielen zu dürfen. Umso größer war die Freude als alle 3 Schulleitungen mit großem Interesse zusagten, für Aufführungen vor Mitschülern an ihren Schulen Räume und Zeit zur Verfügung zu stellen. Und so geht diese kleine Puppentheaterproduktion nicht zuletzt Dank der tatkräftigen Unterstützung und Fahrdienste der Eltern auf eine kleine Puppentheater-Tournee und wird in diesem Winter noch an der Hohenau-Grundschule in Neubeuern und an der Inntal-Grundschule in Brannenburg präsentiert.

Am 7. Juli besuchte die Gruppe „Rock for Kids“ die Michael-Ende-Schule Raubling. Die beiden Musiker begannen die Vorführung mit einem bekannten Rockmusik-Stück, dessen Beat die Kinder sofort mitriss und zum Mitklatschen brachte. Gleich darauf wurde die Lederjacke gegen ein Kleidungsstück aus dem 17. Jahrhundert getauscht und auch die Instrumente wechselten in eine klassische Gitarre und Geige. Auf diese Weise führten die Darsteller die Kinder in das eigentliche Thema „Die vier Jahreszeiten“ von Vivaldi auf anschauliche Art ein.

Welche Naturerscheinungen waren typisch für welche Jahreszeit und wie konnte der Komponist Antonio Vivaldi dies mit verschiedenen Instrumenten zum Ausdruck bringen? Die Schüler zählten die verschiedenen Vogelstimmen im „Frühling“, trommelten zum Donner eines „Sommergewitters“, tanzten zu den fallenden Blättern im „Herbst“ und froren zu den eisigen Klängen des „Winters“. Ein Mitmach-Musiktheater, das alle Kinder begeisterte und zum genauen Hinhören anregte. Und am Ende waren sich alle einige: Auch klassische Musik kann Spaß machen!

Wie jedes Jahr konnten die Schüler der 1. bis 4. Klassen bei der diesjährigen Gaudiolympiade ihr sportliches Können unter Beweis stellen.

An verschiedenen Stationen zu Koordination, Schnelligkeit und Geschick wurden Plastikeier auf Löffeln balanciert, Schwimmnudeln reihum geworfen, Sandsäckchen auf dem Kopf getragen, über Bänke balanciert, im Paarlauf mit eingeklemmten Luftballons um die Wette gerannt, Tennisbälle in Kästen geworfen, Sack gehüpft, über Bananenkartons gesprungen und Bälle mit Klobürsten im Slalom vorwärtsgetrieben. Jede Station gab es immer in zwei Ausführungen: Für die jüngeren Schüler etwas vereinfacht, für die Dritt- und Viertklässler mit höherem Anforderungsniveau. Am wichtigsten für alle war jedoch der Spaß bei der Sache. Natürlich gab es am Ende auch eine Siegerehrung, bei der es in den einzelnen Jahrgangsstufen für jeden ergatterten Platz eine Mannschaftsurkunde und einen dicken Applaus gab.

Herzlich bedanken wollen wir uns vor allem bei den vielen fleißigen Eltern, mit deren tatkräftiger Hilfe die Durchführung der Gaudiolympiade erst möglich wurde. Ein weiteres Dankeschön geht an die hilfsbereiten Schüler der Mittelschule, die wieder einmal die Gruppen der ersten und zweiten Klassen über den Vormittag betreuten und die Sanitäter, die für alle kleinen Wunden die richtige Hilfe dabei hatten. So wurde es für uns alle ein unvergesslicher Tag!

Ende Juni durften die dritten Klassen unserer Schule einen Ausflug zur „Mini-Raiffeisenstadt“ in Prutting unternehmen. Dort konnten die „kleinen Erwachsenen“ das grundlegende System des Wirtschaftskreislaufes spielerisch kennenlernen.

Zu Beginn erhielten die Kinder einen Job zugeteilt, in dem sie Geld verdienen sollten. Im Krankenhaus, bei der Müllabfuhr, der Post, im Kino, im Beautysalon, an der Bar oder dem Restaurant, führten die Kinder verschiedene Tätigkeiten aus, für die sie nach erfolgreicher Arbeit Spielgeld ausbezahlt bekamen. Von diesem Geld wiederum konnten sich die Kinder etwas zu Essen oder zu Trinken kaufen, ins Kino gehen, einen Brief verschicken oder sich massieren lassen. Schnell war erkennbar, wer sein Geld in seiner Tasche lieber hortete und regelmäßig die Scheine zählte, oder seine Freunde ins Kino und zu Chips einlud und das verdiente Geld rasch wieder ausgab. Wie auch immer, die Kinder bekamen einen tollen Einblick in den Umgang mit Geld und den doch manchmal anstrengenden Weg des Geldverdienens.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Azubis der Bank, die alles bestens vorbereitet und organisiert hatten.

Am 19. Juli fand das Sicherheitstraining der Fahrschule Wimmer an der MES Raubling statt. Alle vierten Klassen nahmen an der Aktion teil.

Mitarbeiter der Fahrschule kamen für das Sicherheitstraining mit einem Lkw auf den Parkplatz und gruppierten die Schulklassen jeweils im toten Winkel. Dann durften die Schüler einzeln auf den Fahrersitz klettern und von dort Ausschau nach ihren Mitschülern halten. Plötzlich schienen diese verschwunden. Dabei standen sie nur in einem ganz bestimmten Winkel auf der Beifahrerseite des Fahrzeugs, den der Fahrer weder im Spiegel noch durch das Seitenfenster einsehen kann. Gleiches gilt für den Bereich direkt vor dem Führerhäuschen des Wagens. Über 30 Kinder können so ganz ohne Zauberei plötzlich verschwinden.

Wie groß diese „unsichtbare“ Fläche tatsächlich ist, wurde mit Hilfe von Absperrbändern verdeutlicht. Die Raublinger Schüler lernten so, worauf sie im Straßenverkehr bei Lkw ganz besonders achten müssen: Blickkontakt suchen und Abstand halten.

Wir bedanken uns herzlich bei den beteiligten Firmen, der Academy Fahrschule Wimmer und BTK Transportlogistik, die dieses so wichtige Sicherheitstraining für unsere Grundschüler jedes Jahr ermöglichen und durchführen!

„Max und das Geheimnis des Wurzelmagiers“ – ein Märchen, das die Schülerinnen und Schüler der Raublinger 3. und 4. Klassen in eine geheimnisvolle Zauberwelt entführte! Tatsächlich gelang es dem Autor als Waldelf verkleidet die Kinder aktiv in das Geschehen einzubeziehen und auf eine sehr lebendige und packende Art Wirklichkeit und Phantasiewelt ineinander zu verweben. Ein Genuss für alle Zuhörer der Michael-Ende-Schule und der Grundschule Großholzhausen und Nicklheim!

Somit nahm es seinen Lauf:

Der Buchstabe Sch wurde anhand des Themas: „Menschen aus aller Welt“ eingeführt und im Kunstunterricht wurde dazu gemeinsam eine Collage erstellt.

Dazu gab es eine Seite in der Fibel zu Kindern in Ghana. Da wir gerade zu dieser Zeit eine Studentin (eine ehemalige Schülerin: Barbara Herpe) zu Besuch hatten, die auch noch in Ghana bei der Hilfsorganisation Stiftung Regentropfen https://www.stiftung-regentropfen.com/ gearbeitet hat, haben wir dieses Thema ausführlich und auch fächerübergreifend behandelt.

Ein afrikanisches Lied wurde gelernt und nicht nur gesungen, sondern auch noch mit Trommeln und anderen Instrumenten begleitet. Die Kinder hatten viel Spaß an den originalen Gegenständen und Fotos.

Die Schüler kamen von selbst auf die Idee, den armen Kinder doch etwas von ihren Sachen abzugeben.

Wir haben diese Idee gleich aufgenommen, da sie auch sehr gut zu unserem Jahresthema „Respekt“ passt.

Es wurde fleißig gespendet und so erhielten wir ganz viele Kartons mit Spielsachen, Kleidung und Schulsachen. Wir mussten ganz schön schleppen! Frau Herpes Auto war komplett voll damit. Vielen Dank an die Eltern und vor allem an die Kinder!

Anschließend wurde im Deutschunterricht noch ein kleiner Steckbrief geschrieben und ein Klassenfoto für die afrikanischen Kinder gemacht.

Nun hoffen wir, dass unserer Sachen bald ankommen und dass auch wir ein Foto von den afrikanischen Kindern bekommen oder gar einen Brief?

Klasse 1a, B. Danninger, Schulhaus Kirchdorf

Nach intensiver und gründlicher Vorbereitung des Themas "Feuerwehr" war es am 16.03.17 endlich soweit. Die Klasse 3a war zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Raubling.

Einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hatten sich die Zeit genommen, die Schüler mit den Aufgaben der Feuerwehr und deren Ausrüstung hierfür vertraut zu machen.

Nach einem interessanten Vortrag wurden den Kindern an verschiedenen Stationen viele Ausrüstungsgegenstände gezeigt und ausführlich erklärt. Keine Frage blieb unbeantwortet.

Neben vielem Wissen, dass die Schüler schon mitbrachten, erhielten sie noch so viele zusätzliche und umfangreiche Informationen, dass ihr theoretisches Wissen praxisnah untermauert wurde.

Dabei war die Fahrt im Korb des Drehleiterwagens der Feuerwehr einer der Höhepunkte dieses Vormittags.

Für ihre interessanten Ausführungen und anschaulichen Erklärungen sowie für die kräftige Brotzeit danken wir den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Raubling.

Einen sportlichen Tag im Eisstadion „Hallo Du“ in Ebbs genossen alle 3. und 4. Klassen der Michael-Ende-Schule. Ein besonderes Erlebnis war dieser Tag auch für unsere Ü-Klassen. Wir danken unserer Gemeinde Raubling für den Fahrtzuschuss.

Herr Martin Seidl, Diplom Sozialpädagoge und Suchtpräventionsfachkraft des Gesundheitsamts Rosenheim, besuchte unsere Schule und bot in den Klassen 4 -6 und auch unseren interessierten Eltern Information und Aufklärung zum oben genannten Thema.

 

Workshops in den einzelnen Klassen:

Mit Begeisterung beteiligten sich unsere Viertklässler am dazu angebotenen Workshop. Erstaunt über die explosionsartige Entwicklung elektronischer Medien in den letzten 50 Jahren ließen sich die Kinder ein auf eine Beschreibung, was SUCHT eigentlich ist. Angestoßen durch ein Riesenangebot von Bildern brachten die Kinder ihre eigenen Erfahrungen und ihr Vorwissen ein, um im Gespräch mögliche Gefahren zu erkennen, die im Umgang mit den modernen Medien lauern. Ziel war es, bei den Schülern Verständnis für Umgangsbeschränkungen mit Medien durch ihre Eltern anzubahnen, aber auch selber eine gewisse Vorsicht zu entwickeln im Netz persönliche Informationen oder Fotos über sich preiszugeben. Wichtig dabei sind auf jeden Fall auch das Vorbild und die vertrauensvolle Kontrolle durch die Eltern.